www.kindheit-und-umwelt.net - Leserzuschrift ADHS Umweltgifte
   
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Leserzuschrift zum Thema ADHS und Umweltgifte

Zitat von P.I.

Guten Tag, Herr Sauerbrey

Ich habe gerade eben mit großem Interesse Ihren Artikel, d.h. das Interview zwischen Ihnen und Frau Hofmann gelesen.

-> Artikel hier:
Seite 1, Seite 2 (anklicken)

Vielleicht bin ich ein bisschen spontan mit meiner nachfolgenden Anmerkung, aber ich habe einfach das Bedürfnis, sie an Sie zu adressieren - egal, was Sie dann damit anstellen oder auch nicht.


Ich bin daher ein wenig sensibilisiert auf das Thema ADHS, weil es "in aller Munde ist" und vor allen Dingen, weil ich einen Sohn habe. Ich bin derzeit noch Studentin, habe einen Sohn (Einzelkind) und bin dazu auch noch alleinerziehend. Alles Aspekte, die gemäß einer Vorlesung von Frau Weißhaupt an der PH Freiburg, eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit des Auftretens von ADHS wahrscheinlich machen. Daher bin ich sozusagen sehr auf der "Hut", denn wie schnell wird ADHS bei "unangepassten Jungs" diagnostiziert. ABER: bis jetzt entwickelt sich mein 5-jähriger sehr prächtig!!

Bei den Giften Quecksilber und Blei kam mir ganz schnell der Gedanke "und wie sieht das mit den vielen, vielen Impfstoffen aus, die Babies ja schon in den ersten Lebenswochen/-monaten direkt in den Körper injiziert bekommen?".

Gut, das hat wenig mit Erziehungswissenschaft zu tun...., aber vielleicht mit Bildung??

Das einfach in Kürze zu Ihrem interessanten, Gedanken anregenden Interview aus der heutigen Alb-Bote Ausgabe.

Alles Gute und viel Erfolg bei Ihrer Promotionsarbeit!

Viele Grüße,
P.I.


Zitat Ulf Sauerbrey:

Liebe Frau I.,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung, über die ich mich sehr gefreut habe, zu dem Interview. Zum einen weiß ich nun, dass das Interview nun schon gedruckt wurde und zum anderen zeigt Ihre E-Mail auf, dass Interesse an diesem Thema auch bei den Leser/innen besteht.

Zu Ihrer Frage bzgl. Quecksilber und dessen möglichen Auswirkungen auf die Entwicklung einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Wie so oft fehlen hier leider wissenschaftlich haltbare empirische Studien anhand derer sich genauere Aussagen treffen lassen. Einerseits trafen bis in die 1990er Jahre hinein quecksilberhaltige Impfungen auf ein sich entwickelndes Nervensystem von Säuglingen und Kleinkindern, die sich zudem in einer hoch empflindlichen Entwicklungsphase befanden. Andererseits ist in der Literatur kaum etwas Konkretes darüber zu lesen, welchen Anteil die Quecksilberbelastung durch Impfungen an der Gesamtbelastung der Bevölkerung (neben Zahnamalgam, Fisch etc.) generell hat. Darüber hinaus bestehen bisher nur Studien zum Thema Autismus und Quecksilber, hier besteht ein  Zusammenhang. Für das Thema ADHS und Quecksilber bzw. Umweltgifte ist jedoch sehr vieles noch offen.

Ich hoffe, die Forschung nimmt sich dieser Lücken im wissenschaftlichen Forschungsstand an, denn mit meinem Buch konnte ich doch deutliche hypothetische und z.T. auch nachgewiesen empirische Zusammenhänge zwischen Umweltgiften und ADHS nachweisen. Die vielen Studien zu diesem Thema wurden in der ADHS-Forschung insbesondere in den letzten Jahren schlichtweg übersehen.

Vielleicht können Sie die Kollegin von der PH Freiburg bei Gelegenheit auf meine Studien aufmerksam machen. Einige davon sind auch kostenlos im Internet abrufbar.

Vielen Dank vorab und herzliche Grüße aus Jena,
Ulf Sauerbrey

   
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