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Neuerscheinung - ADHS durch Umweltgifte
Seit 10. Juni 2010 ist das neue Buch von Ulf Sauerbrey mit dem Titel:
ADHS durch Umweltgifte? Schadstoffe in der Kinderumwelt
erhältlich ( hier direkt bei Amazon.de bestellen ).
( Siehe auch hier zur Rezension des Buches (anklicken) )
Im Vorwort verortet Prof. Dr. Michael Winkler vom Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Werk als interdisziplinären Beitrag aus dem Bereich der wissenschaftlichen Sozialpädagogik, welches jedoch in andere Disziplinen (Medizin, Toxikologie und Psychologie) übergreift.
Erik Petersen, Herausgeber der Fachzeitschrift 'Umwelt-Medizin-Gesellschaft', schließt das Buch mit einem Nachwort ab, welches Eltern und in der Praxis arbeitenden Pädagogen Hinweise zur Vermeidung von Schadstoffen im Kinderalltag gibt.
Sauerbrey skizziert mit dieser Literaturschau über Umweltgifte und deren Einfluss auf die kindliche Verhaltensauffälligkeit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung) eine weitgehend vernachlässigte Sichtweise pädagogischer Phänomene. Umweltgifte haben Einfluss auf die Entwicklung des Nerven- und Hormonsystems bei Kindern. Sauerbreys Studie untersuchte die Hypothese einer Rolle von Umweltgiften in der Entstehung der ADHS. Dabei wurden vorwiegend die Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien der vergangenen drei Jahrzehnte geprüft und zusammengefasst. Sauerbrey kommt zu dem Schluss, dass einige Schadstoffe weitaus größere Risikofaktoren in der Entstehung der ADHS sind, als dies bisher in der wissenschaftlichen Diskussion um ADHS berücksichtigt wurde.
Zudem fordert der Autor die Umsetzung des präventiven Ansatzes durch eine strenge Vermeidung von Umweltgiften im Kinderalltag. Eltern sind in dieser Hinsicht ebenso gefordert wie professionelle Pädagogen und besonders strikte Gesetze, die neurotoxische und hormonell wirksame Umweltgifte eilig verbieten sollten.

Ulf Sauerbrey ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Theorie der Sozialpädagogik am Institut für Bildung und Kultur der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Neben Bildungstheorien und Historischer Pädagogik beschäftigt er sich besonders mit erziehungswissenschaftlichen Randgebieten, die in andere Disziplinen übergreifen.
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